Hallo ihr Lieben,
ich habe nun meine erste volle Schulwoche hinter mir und dachte ich berichte euch mal ein bisschen darüber.
Als Erstes muss ich sagen, dass mir die Arbeit mit den Kids total viel Spaß macht und ich wirklich glücklich darüber bin, dass ich den Auslandsaufenthalt zwischen Bachelor und Master gepackt habe. Wenn ich wieder komme habe ich dann hoffentlich eine Mordsportion an Motivation für die letzten 2 Jahre an der Uni ... hahaha. Naja, wir werden sehen!
Wie ihr ja vielleicht wisst, liegt die Schule nicht in Birmingham, sondern in Aldridge - ein Dorf was schon zu der nächsten Stadt Walsall gehört. Erstmal bin ich über die Wahl meines Wohnorts echt glücklich. Von Haustür bis zur Schule brauch ich gerade mal 35 Minuten. Meine italienische Kollegin wohnt auch hier um die Ecke. Am Freitag gehts zusammen in den nächstgelegenen Pub! Meine französische Kollegin und auch mein spanischer Kollege wohnen etwas näher an der Schule, was aber auch bedeutet - mehr Schüler in der Nachbarschaft! Das habe ich zum Glück überhaupt nicht. Auf dem Nachhauseweg fahren die Schüler meist 4-5 Haltestellen mit im selben Bus, aber danach hab ich Ruhe.
Fangen wir doch erstmal vorne an... mein Stundenplan ist sehr sehr sehr erträglich. Ich habe donnerstags frei *griiins*. Freitag ist mein längster Tag und am Mittwoch ist nach Schulschluss noch "German Catch up", bei dem die Schüler von den Lehrern hinbestellt werden wenn sie noch was aufholen müssen. Die meiste Zeit arbeite ich mit meinem Mentor zusammen, Michael. Michael ist gerade mal 24. So ganz habe ich noch nicht herausgefunden wie man mit 24 schon voll ausgebildeter Lehrer sein kann und schon ein paar Jahre Unterrichtserfahrung haben kann. Aber ich blicke hier eh nicht durch mit den ganzen Uniabschlüssen... James, mein Mitbewohner, ist gerade mal 20 und ist nächstes Jahr im Sommer mit seinem Jurastudium fertig....also falls jemand schlauer auf dem Gebiet ist als ich, lasst mich doch in den Kommentaren wissen wie das alles hier abläuft!
Aber zurück zu meinem Mentor. Ja, also super Unterricht macht er mit seinen 24 auch noch! Auch wenn ich zwar im Deutschunterricht mithelfe, konnte ich mir doch schon ein paar Sachen aufschreiben die ich hoffentlich später in meinem eigenen Fremdsprachenunterricht umsetzten kann. Dann bin ich noch in einigen Stunden bei Jenny. Jenny ist 27 und macht ihren Master of Education noch Teilzeit nebenbei. 2 Stunden bin ich auch bei Lucy, die in dem gleichen Alter zu sein scheint. Hauptsächlich helfe ich in den 10. und 11. Klassen aus, die auf ihre GCSEs hinarbeiten. Ich wurde schon vorgewarnt, dass es dieses Jahr keinen A-Level Kurs gibt, allerdings stört mich das ehrlich gesagt kein bisschen, denn ich werde ja auch in Deutschland nur die Klassen 5 bis 10 unterrichten.
Mal helfe ich bei Aufgaben, mal mache ich auch selber Aufgaben mit der Klasse, aber hauptsächlich arbeite ich mit einzelnen Schülern oder Kleingruppen zusammen und achte besonders auf ihre Schwächen und übe mit ihnen die deutsche Aussprache. Das trifft allerdings meinst nur bei den höheren Klassen zu. 3 Stunden bin ich auch in Year 7 und 8. Natürlich kann ich da mich nicht viel ausprobieren, denn die haben meistens gerade erst mit Deutsch angefangen, aber ich denke ich motiviere die Schüler schon. Lucy sagte mir am Freitag, dass ihre 7. nach meiner ersten Stunde bei ihnen mindestens 10 Mal gefragt haben " Was she REALLY German??".
Ich habe den Eindruck, dass die Lehrer schon motiviert sind die Schüler gut zu fördern. Vielleicht ist da auch Teilweise der Druck von der Schulleitung gute Leistungen in den Exams zu erzielen ein großer Faktor, aber es schadet den Schülern definitiv nicht. Michael und Lucy haben sogar einen Ausflug zum Kölner Weihnachtsmarkt organisiert. Eine Woche bevor ich über Weihnachten nach Hause fliege (die Schule gibt uns Language Assistants ein paar Tage früher frei, damit wir nicht die teuersten Flüge nehmen müssen), gehts mit Schülern aus allen Jahrgänge für 4 Tage in meine schöne Unistadt. Schade eigentlich, dass sich das nicht überschneidet. Wäre schon schön gewesen, die Kids auf dem schönen Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt rumstapfen zu sehen. Ich bin gespannt was die Kids danach alles zu erzählen haben!
Am Freitag habe ich dann direkt einen Fire Drill miterleben dürfen. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden ob ich beeindruckt oder geschockt sein soll. Als der Feueralarm los ging, gingen alle Schüler und Staff Memebers raus auf die Tennisplätze (ich glaube wir haben 6 Stück)... und meine Güte, war das leise! Ich kann mich nur an den Feueralarm bei mir an meinem alten Gymnasium erinnern... da wurde gequatscht ohne Ende. Aber hier hätte man einen Bleistift fallen lassen können und alle 1300 Schüler hätten es mitbekommen. Alle standen in Reih und Glied bei ihren Lehrern. Es glich einer riesengroßen Beerdigung, da alle natürlich ihre schwarze Uniform anhatten. An dem Freitag habe ich auch zum ersten Mal die Schulleiterin aus der Ferne gesehen und ich sag nur so viel, ich hätte sie mir völlig anders vorgestellt. Während die Schüler raus gegangen sind, hat sie sich ein paar Schüler raus gepickt die sich "nicht benommen" haben und sich dann zu ihr mit dem Gesicht zur Wand stellen mussten. Als die Übung vorbei war, hat sie kurz das Wort ergriffen um die Übung zu beende, aber nicht nur das: sie hat sich dann die Freiheit genommen und die ganze Schule auf die 8 Schüler hinzuweisen, die sich nicht benommen haben. Ich muss sagen, danach war ich wirklich geschockt. Wenn das an einer deutschen Schule passieren würde, dann hätte die Schule am nächsten Tag 8 Anzeigen wegen öffentlicher Demütigung auf dem Tisch liegen. Also wie ihr seht, an der Schule ist es ein Balanceakt zwischen guten Leistungen und militärähnlichen Methoden!
So, genug von mir heute. Ich sitze gerade in einem Starbucks im City Centre und habe gerade eben endlich mein englisches Bankkonto eröffnet. Ich habe noch 2 Stunden Zeit bevor ich dann zum nächsten Appointment muss, ich bekomme endliche britische Krankenversicherung!
Leider bin ich heute deswegen nicht in der Schule, aber dafür freue ich mich umso mehr auf morgen.
Eure Moni
xx
Montag, 13. Oktober 2014
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Exploring Birmingham
Hallo ihr Lieben in der Heimat (oder wo auch immer ihr euch gerade befindet),
ich dachte, ich teile heute mal meine ersten Eindrücke und Erlebnisse aus Birmingham.
Sonntags habe ich mich mit meiner französischen Language Assistant Kollegin von meiner Schule getroffen und sie hat mich ein bisschen durch die Stadt geführt, da sie schon seit fast einer Woche in Birmingham war. Was mir direkt hier aufgefallen ist, ist das Birmingham sehr multikulturell ist. Das alleine ist ja nichts neues wenn man fast täglich in Köln und an einer der größten Unis Deutschlands unterwegs war. Was mich überrascht, ist das die Menschen hier alle in ihren landestypischen Kleidungen rumlaufen. Es ist also total normal eine Gruppe völlig verschleierter Frauen, Inder in ihren Saris oder muslimische Männer mit kahl geschorenen Köpfe und Rauschebärte bis zur Brust zu sehen. Für meine französische Kollegin ist das wahrscheinlich noch komischer, denn in Frankreich ist jegliche religiöse Art von Verschleierung verboten.
Das Stadtzentrum an sich ist sehr schön und es gibt auch einige große neue Bauten. Das Herz des Zentrums ist das riesige Shoppingzentrum "Bullring", aber auch die Bibliothek ist nicht hässlich. Ségolène und ich haben uns mit Sonntag den "richtigen" Tag ausgesucht, denn es waren einige Demo's zugange. Viele Anhänger der Labour Party waren auf den Straßen unterwegs, weil - so hatten wir das verstanden - eine Veranstaltung von den Torys hier in Birmingham war. Deswegen durften wir auch nicht auf die Aussichtsplattform von der Bibliothek, da man von da aus direkt auf das Veranstaltungszelt schauen konnte. Einige Bilder habe ich euch unten angehängt. Abends habe ich mit James und Steph Downton Abbey geschaut und danach kam in den Nachrichten, dass der Premierminister in Birmingham war. Zuvor hatte ich den beiden aber nur von einem "random tory guy" erzählt, das hat auf jeden fall zu einem Lacher geführt.
Am Montag ging es für mich nach London zur Einführungsveranstaltung vom Goethe-Institut für die deutschsprachigen Language Assistants. Viel von London habe ich natürlich nicht gesehen, außer ein bisschen von dem Viertel wo das Institut war und ich muss sagen, South Kensington ist wirklich ganz schön. Bei der Veranstaltung bin ich dann auf einige aus Köln und auch aus der Solinger Heimat gestoßen. Es war schön sich etwas austauschen zu können. Letztlich war ich dann um 10 Uhr zusammen in deutscher Begleitung wieder in Birmingham. Ich muss wirklich gestehen, dass ich mich wieder daran gewöhnen muss alleine im Dunkeln nach Hause zu laufen. In Deutschland war ich ja meistens mit meiner rollenden Keksdose unterwegs oder in Begleitung von meinem Liebsten. Im Haus angekommen musste ich auch das erste Mal mich alleine mit der Alarmanlage auseinander setzten, was natürlich prompt in die Hose gegangen ist. Ich glaube ich habe nachts um 11 die halbe Nachbarschaft aufgeweckt. Meine Mitbewohner waren auf ihre letzten "Welcome back" Uniparty, also habe ich solange auf dem Ding rumgedrückt bis es wieder leise war. Und als nach einer halben Stunde immer noch keiner vom Sicherheitsdienst da war, konnte ich beruhigt sein das ich dieses Ding irgendwie gebändigt hatte. Ich war fertig mit der Welt als ich endlich in meinem demolierten* Bett saß. Ich habe dann als erstes Mal gegoogelt, wie die Kriminalitätsrate hier in meinem Viertel ist, denn James und Steph sprechen ständig davon, dass Perry Barr eine "dodgy area" ist. Stellt sich aber raus, Perry Barr gehört zu den sichersten Vierteln, es scheint einfach nur daran zu liegen, dass fast jedes 2. Haus nicht "white british" ist. Daran werd ich mich aber schon gewöhnen.
Am Dienstag habe ich dann endlich alles rund um meinen Mietvertrag klären können. Auch wenn ich mich wieder durch einige Momente schlagen musste in denen ich mich nicht so wohlgefühlt habe (wie z.B. das Geld für die erste Miete und die Kaution an einem Geldautomaten mitten auf einer für mich nicht allzu schönen Straße abzuheben, während die Schlange hinter mir immer länger wurde und ich immer mehr Sprachen um mich herum hörte, von denen allerdings keine Englisch war), bin ich froh, dass alles geklappt hat. Ich hab jetzt meinen Schlüssel und das macht mein Zimmer dann doch schon irgendwie etwas heimeliger. Am späten Nachmittag habe ich mich dann mit all meinen Language Assistant Kollegen getroffen. Javier (Spanien) hat sein 3. Jahr hier begonnen und Assia (Italien) hat das letzte Jahr an einem College in den USA gearbeitet bevor sie hier gelandet ist. Assia hat dann auch noch eine Freundin eines Freundes getroffen. Assia sagte, dass sie Polin sein, allerdings hatte ich schon von Anfang an als Julia zu uns gestoßen war das Gefühl, dass sie einen deutschen Akzent hatte. Stellte sich heraus, sie war auch Deutsche und hat medizinische Biologie (oder sowas) in Marburg studiert und ist vor 3 Jahren hier in Birmingham in einem Labor gelandet. Javier hat uns dann erstmal in ein Cafe das CherryReds hieß geführt und da konnte ich dann meinen ersten britischen Burger genießen. Das Cafe hat mir sehr gut gefallen, ich denke das ich da noch öfter hingehen werde. Danach haben Javier und Julia uns zu den Kanälen geleitet und wir sind quer durch die Stadt gelaufen. Ich muss sagen, wir sind echt an schönen Ecken vorbei gekommen. Die schöne Umgebung hat mich nach dem Alarmanlagen-Vorfall und der Sache mit dem Mietvertrag doch etwas beruhigt.
Gestern habe ich mit der Schule begonnen. Allerdings ist heute direkt mein freier Tag, deswegen werd ich erst am Wochenende über die Schule berichten.
Bis dahin,
xx
eure Moni
PS:*mein demoliertes Bett... einige haben ja mitbekommen, dass ich mit meinem Bett nicht so happy war. Das lag einfach daran, dass es total demoliert war. Also hab ich gestern ein neues bekommen, nachdem der Landlord da war. Kleines Manko: wir mussten das Dingen selbst zusammen bauen. Also hab ich gestern 1 1/2 Stunden mit Steph und James das Bett zusammen gebaut. Ich konnte aber dafür direkt besser schlafen. Eben hat es auch an der Tür geklingelt und mein "mattress topper" ist angekommen, damit dürfte es noch bequemer werden.
ich dachte, ich teile heute mal meine ersten Eindrücke und Erlebnisse aus Birmingham.
Sonntags habe ich mich mit meiner französischen Language Assistant Kollegin von meiner Schule getroffen und sie hat mich ein bisschen durch die Stadt geführt, da sie schon seit fast einer Woche in Birmingham war. Was mir direkt hier aufgefallen ist, ist das Birmingham sehr multikulturell ist. Das alleine ist ja nichts neues wenn man fast täglich in Köln und an einer der größten Unis Deutschlands unterwegs war. Was mich überrascht, ist das die Menschen hier alle in ihren landestypischen Kleidungen rumlaufen. Es ist also total normal eine Gruppe völlig verschleierter Frauen, Inder in ihren Saris oder muslimische Männer mit kahl geschorenen Köpfe und Rauschebärte bis zur Brust zu sehen. Für meine französische Kollegin ist das wahrscheinlich noch komischer, denn in Frankreich ist jegliche religiöse Art von Verschleierung verboten.
Das Stadtzentrum an sich ist sehr schön und es gibt auch einige große neue Bauten. Das Herz des Zentrums ist das riesige Shoppingzentrum "Bullring", aber auch die Bibliothek ist nicht hässlich. Ségolène und ich haben uns mit Sonntag den "richtigen" Tag ausgesucht, denn es waren einige Demo's zugange. Viele Anhänger der Labour Party waren auf den Straßen unterwegs, weil - so hatten wir das verstanden - eine Veranstaltung von den Torys hier in Birmingham war. Deswegen durften wir auch nicht auf die Aussichtsplattform von der Bibliothek, da man von da aus direkt auf das Veranstaltungszelt schauen konnte. Einige Bilder habe ich euch unten angehängt. Abends habe ich mit James und Steph Downton Abbey geschaut und danach kam in den Nachrichten, dass der Premierminister in Birmingham war. Zuvor hatte ich den beiden aber nur von einem "random tory guy" erzählt, das hat auf jeden fall zu einem Lacher geführt.
Am Montag ging es für mich nach London zur Einführungsveranstaltung vom Goethe-Institut für die deutschsprachigen Language Assistants. Viel von London habe ich natürlich nicht gesehen, außer ein bisschen von dem Viertel wo das Institut war und ich muss sagen, South Kensington ist wirklich ganz schön. Bei der Veranstaltung bin ich dann auf einige aus Köln und auch aus der Solinger Heimat gestoßen. Es war schön sich etwas austauschen zu können. Letztlich war ich dann um 10 Uhr zusammen in deutscher Begleitung wieder in Birmingham. Ich muss wirklich gestehen, dass ich mich wieder daran gewöhnen muss alleine im Dunkeln nach Hause zu laufen. In Deutschland war ich ja meistens mit meiner rollenden Keksdose unterwegs oder in Begleitung von meinem Liebsten. Im Haus angekommen musste ich auch das erste Mal mich alleine mit der Alarmanlage auseinander setzten, was natürlich prompt in die Hose gegangen ist. Ich glaube ich habe nachts um 11 die halbe Nachbarschaft aufgeweckt. Meine Mitbewohner waren auf ihre letzten "Welcome back" Uniparty, also habe ich solange auf dem Ding rumgedrückt bis es wieder leise war. Und als nach einer halben Stunde immer noch keiner vom Sicherheitsdienst da war, konnte ich beruhigt sein das ich dieses Ding irgendwie gebändigt hatte. Ich war fertig mit der Welt als ich endlich in meinem demolierten* Bett saß. Ich habe dann als erstes Mal gegoogelt, wie die Kriminalitätsrate hier in meinem Viertel ist, denn James und Steph sprechen ständig davon, dass Perry Barr eine "dodgy area" ist. Stellt sich aber raus, Perry Barr gehört zu den sichersten Vierteln, es scheint einfach nur daran zu liegen, dass fast jedes 2. Haus nicht "white british" ist. Daran werd ich mich aber schon gewöhnen.
Am Dienstag habe ich dann endlich alles rund um meinen Mietvertrag klären können. Auch wenn ich mich wieder durch einige Momente schlagen musste in denen ich mich nicht so wohlgefühlt habe (wie z.B. das Geld für die erste Miete und die Kaution an einem Geldautomaten mitten auf einer für mich nicht allzu schönen Straße abzuheben, während die Schlange hinter mir immer länger wurde und ich immer mehr Sprachen um mich herum hörte, von denen allerdings keine Englisch war), bin ich froh, dass alles geklappt hat. Ich hab jetzt meinen Schlüssel und das macht mein Zimmer dann doch schon irgendwie etwas heimeliger. Am späten Nachmittag habe ich mich dann mit all meinen Language Assistant Kollegen getroffen. Javier (Spanien) hat sein 3. Jahr hier begonnen und Assia (Italien) hat das letzte Jahr an einem College in den USA gearbeitet bevor sie hier gelandet ist. Assia hat dann auch noch eine Freundin eines Freundes getroffen. Assia sagte, dass sie Polin sein, allerdings hatte ich schon von Anfang an als Julia zu uns gestoßen war das Gefühl, dass sie einen deutschen Akzent hatte. Stellte sich heraus, sie war auch Deutsche und hat medizinische Biologie (oder sowas) in Marburg studiert und ist vor 3 Jahren hier in Birmingham in einem Labor gelandet. Javier hat uns dann erstmal in ein Cafe das CherryReds hieß geführt und da konnte ich dann meinen ersten britischen Burger genießen. Das Cafe hat mir sehr gut gefallen, ich denke das ich da noch öfter hingehen werde. Danach haben Javier und Julia uns zu den Kanälen geleitet und wir sind quer durch die Stadt gelaufen. Ich muss sagen, wir sind echt an schönen Ecken vorbei gekommen. Die schöne Umgebung hat mich nach dem Alarmanlagen-Vorfall und der Sache mit dem Mietvertrag doch etwas beruhigt.
Gestern habe ich mit der Schule begonnen. Allerdings ist heute direkt mein freier Tag, deswegen werd ich erst am Wochenende über die Schule berichten.
Bis dahin,
xx
eure Moni
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